Back To The Basics? – Workshops in Präsenz wieder möglich

Es ist noch kaum zu glauben, aber ja! Es ist unter gewissen Umständen wieder möglich, Workshops und Projekte in Präsenz durchzuführen. Auch wenn sich einige Menschen gewissermaßen an den Bildschirm gewöhnt und die Vorteile digitaler Räume zu schätzen gelernt haben, sind andere hingegen sehr froh und erleichtert, wieder in Präsenz an Workshops teilnehmen zu können. Auch als Workshopleitung gibt es sicherlich Vor- und Nachteile an Online- bzw. Präsenz-Workshops, dennoch war die Freude groß nach langer Zeit wieder im Stuhlkreis zu sitzen und die Dynamik des Raums wieder spüren zu können.
Der Workshop „Perspektivwechsel- eine rassismuskritische Selbstreflexion“, der die letzten Monate digital durchgeführt wurde, konnte im Juni mit dem Kollegium der Grundschule Hohenzollern in Präsenz stattfinden. Die AHA-Regeln wurden natürlich weiterhin beachtet, weshalb Covid-19 als Thema trotzdem weiterhin präsent war. Dennoch fühlte es sich wieder etwas mehr nach Normalität an.
Es bleibt zu hoffen, dass wir diese weiter ausbauen können und nicht bald schon wieder abgeben müssen. Das Team von kohleG freut sich über die Möglichkeiten, den digitalen Raum mit den Angeboten wieder verlassen zu können. Jedoch werden wir dadurch das Standbein der Online-Formate nicht einschlafen lassen. Das wäre ein Verlust der erarbeiteten Expertise, da auch weiterhin Anfragen für Online-Angebote eintreffen.
Also gilt nicht ganz Back To The Basics, dennoch freuen wir uns sehr über die wiederkehrenden Möglichkeiten für unsere Arbeit!

Asal

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Raus aus dem Homeoffice – Rein ins Juze

Nachdem auch die erste Jahreshälfte 2021 immer noch stark durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie bestimmt wurde, durfte unser Rapper und Rapcoach T-MOE in den Sommerferien endlich mal wieder raus aus dem Homeoffice. Zwar ging es nicht direkt wieder auf die Bühnen der Welt, dafür aber ins nahegelegene Jugendzentrum nach Langenfeld.

Vor Ort angekommen zeigte sich recht schnell, dass die Jugendlichen noch nicht so ganz den Alltag der Pandemie hinter sich gelassen hatten. So kristallisierte sich nach den ersten Tagen eine eher kleine Gruppe von 3-4 Jugendlichen heraus, die Lust hatte, über die komplette Woche regelmäßig am Rapangebot teilzunehmen. Unterstützt von T-MOE begannen die Teilnehmer:innen, zuerst ihr Taktgefühl und ihre Fähigkeiten zu Reimen zu verbessern. Im Laufe der Woche lernten sie mehr über komplexe Reimstrukturen, den Aufbau eines Rapsongs und kreierten dann eigene Texte, übten diese zu rappen und entwickelten langsam ihre eigene Art zu flown.
Am Ende der Woche stand ein gemeinsamer Song, in dem die Teilnehmer:innen ihre Erfahrungen mit der Pandemie verarbeiten. Dieser wurde direkt vor Ort recordet und den Teilnehmer:innen wenige Tage später in einer abgemischten Version zugeschickt.

Tiemo

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Digitale Jugendarbeit – sinnvoll oder sinnlos?

Um die Frage direkt aufzulösen: digitale Jugendarbeit ist nicht zwangsläufig sinnlos. Doch sie muss richtig geplant und durchgedacht sein.
Insbesondere in Zeiten der Pandemie, in der Jugendliche mit Homeschooling, fehlender Bewegung und Ängsten zu kämpften haben, sind zusätzliche Jugendangebote vor dem Bildschirm verständlicherweise nicht für jeden jungen Menschen attraktiv. Vor allem Projekte, die auf bestimmten Methoden wie Kunst oder Theater aufbauen, verlieren schnell ihre Qualität, wenn sie krampfhaft in Online-Formate gesteckt werden. Daher entschied sich das Team von kohleG, nur ausgewählte Projekte für bestimmte Altersgruppen in Online-Form anzubieten.
Beispielsweise wurde der Workshop „Perspektivwechsel- eine rassismuskritische Selbstreflexion“ vom Diakonischen Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V. für eine Jugendgruppe gebucht, die aktuell ihr Freiwilliges Soziales Jahr oder ihren Bundesfreiwilligendienst absolvieren, und von der Ratsfraktion Bündis 90/Die Grünen Düsseldorf für ein Mentoringprogramm der Jungen Grünen gebucht.
Mit beiden Jugend Gruppen konnte der Workshop sehr zielführend durchgeführt werden, da sowohl die nötige Technik als auch technisches Wissen bei den Teilnehmer:innen vorhanden war. Aus der gesammelten Erfahrung lässt sich nun zudem sagen, dass auch die Altersgruppe für die qualitative Durchführung der Online-Workshops relevant ist. Der Workshop „Perspektivwechsel“ ist als Online-Version mit Jugendlichen ab 16 Jahren durchführbar. Bei jüngeren Gruppen empfehlen wir den Workshops in Präsenz zu realisieren, um besser auf die Bedürfnisse der Teilnehmer:innen eingehen zu können.
Wenn Sie einen digitalen Workshop mit Jugendlichen planen und unsicher sind, ob die Thematik und Altersgruppe passend sind, kontaktieren Sie uns! Wir unterstützen Sie gerne bei den Überlegungen und der Suche, nach sinnvollen Formaten für Ihr Vorhaben.

Asal

Neue Situation, neue Zielgruppe: Online-Erwachsenenbildung

KohleG gründete sich insbesondere mit dem Ziel, die Jugendarbeit in Düsseldorf mitzuformen. Doch durch die Pandemie konnten einige Projekte nicht wie geplant durchgeführt werden. Es gestaltete sich schwierig, bestehende Jugend Konzepte auf digitale Räume umzuplanen, da sie den Kern und die Methode der Projekte negativ verändert hätten. Bei der Vermittlung bestimmter Themen, vor allem wenn sie künstlerisch bearbeitet werden sollen, kann es sehr wichtig sein, mit jungen Menschen in Präsenz zu arbeiten. Daher entschieden wir uns dafür, nur ausgewählte Projekte als digitales Format anzubieten wie das Online-Projekt scho_kohl_ade auf Instagram.
Dennoch wollten wir unsere Workshops trotz der Pandemie ebenfalls weiterhin durchführen. Daher bot kohleG die Workshops verstärkter in der Erwachsenenbildung an und stieß dabei auf Zuspruch.
So kam es, dass in den vergangenen Monaten diverse Online-Workshops in der Erwachsenenbildung stattfanden. Das Workshopformat „Perspektivwechsel- eine rassismuskritische Selbstreflexion“ (https://kohleg.de/workshops/#antirassismus) war dabei besonders gefragt. Die Umstrukturierung des als eigentlich in Präsenz konzipierten Workshops zu einem Online-Format, gelang erstaunlich gut. Dieser wurde vom Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) und von der Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen Düsseldorf gebucht und für sie durchgeführt.
Innerhalb der Konzeption einer Online-Version von „Perspektivwechsel“ ergaben sich zwei neue bzw. neu gedachte Konzepte: „Begegnung auf Augenhöhe? Die eigene Haltung in der Arbeit mit geflüchteten Menschen reflektieren“, das vom Deutsche Rote Kreuz Berlin und „(Mit-)Sprache gestalten. Eine machtkritische Schreibwerkstatt“, das von AGOT NRW gebucht wurde. Beide Workshopformate sind nun zusätzlich über kohleG buchbar und werden bald als Workshopformate auf der Internetseite aufgeführt.
Interessanterweise hat uns die Pandemie, trotz aller Nachteile für unsere Genossenschaft, einen Weg zur Professionalisierung von digitalen Workshops ermöglicht, den wir wohl sonst nicht so zeitig gegangen wären. Kohl wächst auch in den schwersten Zeiten!

Asal

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Anerkennung als freier Träger der Jugendhilfe

„Wow!“, „Endlich!“, „Uns fehlen die Worte!“ – diese und Tausende ähnlicher Gedanken gingen durch unsere Köpfe am späteren Nachmittag 15. Juni 2021. Da tagte der Jugendhilfeausschuss Düsseldorf und hat unter anderen unsere Genossenschaft als einen Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Versteht ihr? Anerkannt! Als Träger! Der freien Jugendhilfe!
In der Welt der Jugendarbeit hat kohl eG ihren ersten Personalausweis bekommen. Ja, diesen Ausweis mit einem Foto aus Schnellfotobüdchen für 16 Euro, auf dem deine Haare und Gesichtsausdruck total dagegen sind, dass die Menschen dich sympathisch finden. Dieses Foto, das du niemanden zeigst. Aber es zählt immer das „Innere“. Und in uns sind wir mit der Anerkennung super-mega-wirwollendieganzeweltumarmen-froh!!!
Wir sehen uns bald wieder in Projekten, Workshops oder bei Aktionen! Davor aber genießen wir diese wunderbare Nachricht. Auf kohl eG!

Vladimir

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Ein Projekt zur richtigen Zeit

Zweimal haben wir im letzten Jahr über unser Projekt „tell me your story – Brücken schlagen mit Rap und Kunst im Rahmen der Wertevermittlung im Wertedialog“ berichtet. Vor kurzem ist das Projekt mit einer Abschlussdokumentation beendet worden.

Trotz der Corona-Pandemie konnte durch die Projektarbeit eine Menge erreicht werden. Insgesamt haben wir mit mehr als 90 Jugendlichen der Jugendberufshilfe Düsseldorf zu den Themen „Jüdisches Leben in Deutschland“ und „Antisemitismus“ gearbeitet. In einer Zeit in der Verschwörungstheorien Hochkonjunktur haben und der „Nahost-Konflikt“ wieder aufflammt, nehmen antisemitische Äußerungen und Handlungen zu. In unserem Projekt konnten wir feststellen, dass auch viele Jugendliche, die die Jugendberufshilfe besuchen, anfällig sind für antisemitische Vorurteile. Meist nicht aus Überzeugung, sondern häufig aus Unwissenheit und Mangel an Kontakt zu jüdischen Menschen. In unseren Workshops haben wir die Informationslücken schließen können. Auch wenn wir in unseren kreativen, insbesondere den musikalischen Mitteln durch die Corona-Maßnahmen stark eingeschränkt waren, so hat sich das Konzept letztlich sowohl künstlerisch als auch inhaltlich bewährt.


Ab August 2021 geht das Projekt unter dem Titel „Für mich und Andere – kreativ und empowernd gegen Diskriminierung und Antisemitismus“ in die nächste Runde. Dann wollen wir noch stärker an die eigenen Diskriminierungserfahrungen der Jugendlichen anknüpfen, Begegnungen mit jüdischen Menschen ermöglichen und, mit hoffentlich weniger starken Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, den Fokus vor allem auf die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema legen.

Tiemo

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Let’s loop again – mit bewährter Methode und neuer Zielgruppe

Schon 2019 als kohleG noch im Babystrampler steckte, haben wir geloopt. Geloopt? Richtig, wir haben geloopt. Genau genommen waren es eigentlich nicht wir, sondern etwa 20 Jugendliche und Carlos, die geloopt haben. Carlos ist Beatboxer und Experte im Umgang mit der Loopstation – einem elektronischen Gerät für diverse Tonquellen, das Töne und Geräusche aufnimmt und in einer Schleife in einem bestimmten Tempo wiedergibt. Und das Musizieren mit der Loopstation nennt sich halt loopen.

Da wir das Geloope so schön finden, und da es so viel Raum für Kreativität bietet, haben wir uns entschieden, die Loopstation wieder aus dem Schrank zu holen und ein neues Projekt ins Leben zu rufen. Wieder mit Carlos, wieder mit T-MOE – unserem Experten für das über den Loop gerappte Wort – und mit weiteren Kooperationspartnern und einer neuen Zielgruppe. Ab dem 17. März 2021 starten wir deshalb mit Carmen e.V. und der Rheinflanke (Standort Düsseldorf) sowie mit Unterstützung des Zakk das Projekt „Loop it!“. Das Projekt richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, die Lust haben sich musikalisch auszuprobieren, eigene Songs zu erarbeiten, diese zu recorden und live auf der Bühne im Zakk zu präsentieren.

Besonders willkommen sind uns dabei junge Sinti*zze und Romn*ja, denn inhaltlich wollen wir uns im Projekt mit den Themen „Identität und Zugehörigkeit“ sowie „Diskriminierung und Antiziganismus“ beschäftigen. Aus diesem Grund werden unsere Workshopleiter durch vier junge Sinti*zze und Romn*ja aus den Reihen des Carmen e.V. unterstützt, die als Mentor*innen aus der Community in die Community hineinwirken. Sie sollen den jüngeren Teilnehmer*innen als Vorbild dienen, ihnen Mut machen und sie so in ihrem Empowerment unterstützen.

Wie der Projektstart unter Pandemiebedingungen gelingen kann, wird sich erst noch zeigen müssen. Den Start machen wir verordnungskonform zunächst online. Am 17. März 2021, um 17 Uhr erwarten Carlos und T-MOE alle Interessierten in unserem virtuellen Kreativraum auf Zoom. Sobald es die pandemische Lage wieder zulässt werden die Workshops dann in die Offline-Welt verlegt, in die Räumlichkeiten des Carmen e.V., ins Zakk oder je nachdem, was die Verordnungen erlauben, auch nach draußen auf die Straße. Denn mit der Rheinflanke als Partner haben wir auch für Streetwork-Angebote die richtigen Experten mit an Bord.

Wer mitmachen möchte oder Jugendliche kennt, die sich für das Projekt interessieren könnten, meldet sich bei tiemo.imhof@kohleg.de oder klickt am 17. März 2021, um 17 Uhr einfach direkt auf den folgenden Link zu unseren Zoom-Workshop:

Zoom-Loop it

Das Projekt „Loop it – Empowerment durch Musik“ wird gefördert durch das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Tiemo

Die kohl Saison 2021 ist eröffnet

Der Pandemie und allen damit verbundenen Einschränkungen zum Trotz haben wir als Team kohleG die Arbeit wieder aufgenommen. Da Jugendarbeit im direkten Kontakt aktuell kaum möglich ist, haben wir uns entschieden, zunächst online weiter zu machen. Über unseren Instagram Kanal @scho_kohl_ade setzen wir uns in unterschiedlichen Formaten jeweils drei Wochen lang mit einem Thema auseinander, von dem wir glauben, dass es Jugendliche interessiert.

Zum Start ins Insta-Jahr 2021 beschäftigen wir uns mit dem Thema Alkohol. Am 11. Februar hat Vladimir dazu live bei Instagram mit Arthur getalkt, einem jungen Mann, den er und auch andere Teamkohleg*innen im Rahmen ihrer pädagogischen Tätigkeit jahrelang begleitet haben. Arthur erzählte offen über seine ersten Erfahrungen mit Alkohol, über Kontrollverlust und über Wege, wie er als Minderjähriger an Alkohol gekommen ist. Außerdem hat er sich den Fragen und Kommentaren von anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Live-Chat gestellt. So eröffnet das Format „TALK“ Jugendlichen als aktiven Zuschauer*innen die Möglichkeit, aus den Erfahrungen von anderen Jugendlichen oder jungen Erwachsenen als „Expert*innen“ zu lernen.

In der Woche nach dem „TALK“ ist bei uns dann „QUIZ“-Zeit. Über die Insta-Story haben unsere Follower*innen 24 Stunden lang die Möglichkeit, Fragen zum Thema der Woche – in diesem Fall Alkohol – zu beantworten. Anhand der von unserem Team inhaltlich erarbeiteten und ansprechend gestalteten Lösungsslides erhalten sie neue, aktuelle Infos. Abschließend gibt es in der dritten Woche noch einige „TIPPS“ mit auf den Weg. Für das Thema Alkohol haben wir uns dazu bei der Kampagne „Kenn dein Limit“ umgeschaut.

Weiter geht es in den nächsten Wochen mit den Themen „Gott“, „Geld“, „Mode“ und „Polizei“.

Tiemo

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kohl eG Rückblick 2020

Das Jahr 2020 wird höchstwahrscheinlich noch einige Zeit in Erinnerung bleiben. Die Corona-Krise beeinträchtigte unser aller Leben sehr stark und forderte uns heraus. Unser Alltag hat sich sichtbar geändert, und gewohnte Arbeitsabläufe mussten plötzlich neu gestaltet werden. Trotz der Schwierigkeiten diesen Jahres konnte kohl eG einiges erreichen.
Noch vor der Krise ist kohl eG als eine eingetragene gemeinnützige Genossenschaft registriert worden. Damit wurde ein halbjähriger Marathon endlich erfolgreich abgeschlossen und glaubt uns, am 5. März gab es in Düsseldorf keine glücklicheren Menschen als die fünf vom kohl eG Vorstand.
Das einjährige Projekt „Tell me your story…“ wurde in Kooperation mit der Jugendberufshilfe Düsseldorf konzipiert und beantragt. Ziel des Projektes ist es, Jugendliche gegen Verschwörungsmythen, Diskriminierungen und Hass im Netz zu sensibilisieren, wobei sich der Fokus besonders auf die Prävention von Antisemitismus richtet. Wir bieten den jungen Menschen kreative Workshops mit Rap und bildender Kunst sowie wöchentliche Gesprächsrunden. Bis Ende Februar 2021 sollen in diesen Treffen künstlerische Werke in Form von Bildern, Fotos, Videos und Rapsongs entstehen, die sich mit den Thema: „Aus der Geschichte lernen, um Geschichte zu schreiben“ beschäftigen. Ein Folgeprojekt ist bereits in Planung.
Da von März bis Mitte Mai persönliche Kontakte stark eingegrenzt waren, konnte Jugendarbeit nicht mehr wie gewohnt stattfinden. kohl eG entschied sich für den Ausbau der Online-Jugendarbeit. Das Instagram Profil hat ein Update bekommen und nennt sich nun „scho_kohl_ade“. Über diese Plattform findet seit Mai 2020 interaktive Jugendarbeit mit Streams, Quiz und Tipps statt. Das Ziel ist jugendgerechte Aufklärungs- und Vermittlungsarbeit zu aktuellen gesellschaftlichen Themen.
Doch nicht nur Instagram wurde an die Begebenheiten angepasst. Auch Workshops konnten unter coronabedingten Hygienevorkehrungen umgesetzt werden. In Zusammenarbeit mit dem Jugendmigrationsdienst Wesel / Dinslaken fanden an der Ida Noddack-Gesamtschule in Wesel für die 6. Jahrgangsstufe Workshops zum Thema Teambuilding und Gewaltprävention statt.
Unser Rapcoach T-MOE bleibt weiterhin im Projekt „fair rappt“ der Jugendhilfe Essen aktiv. Bei dem Projekt geht es um die Vermittlung politischer Themen durch Rap-Musik. Auch dieses Projekt wurde aufgrund von Corona in ein Online-Workshop-Format umkonzipiert. In insgesamt über 13 Folgen können Jugendliche lernen, einen eigenen Rapsong zu den Themen „Rap gegen Hass“ oder „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ zu entwickeln. Zu sehen ist die Video-Reihe „RapFairständnis“ auf dem Youtube-Kanal des Projekts „Fair rappt“.
Wir konnten einige tollen Projekte und Workshops im Jahr 2020 durchführen, dennoch mussten wir auch mehrere coronabedingte Absagen hinnehmen. Ihr könnt unsere junge Genossenschaft mit einer Spende unterstützen, so kann die individuelle Förderung von jungen Menschen schon heute starten.

Asal

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Online Rappen Lernen mit „RapFairständnis“

Schon seit mehreren Jahren ist unser Rapcoach T-MOE für das Projekt „fair rappt“ der Jugendhilfe Essen aktiv. Bei dem Projekt geht es darum, dass sich Jugendliche mittels Rap-Musik mit einem politischen Thema beschäftigen. Da viele Workshops dieses Jahr nicht wie sonst vor Ort an verschiedenen Schulen in Essen stattfinden können, haben sich Projektleiter Martin Stichler, Film- und Videoproduzent Jerome Chauvistré und T-MOE zusammengesetzt und ein Online-Workshop- Format konzipiert. Über insgesamt 13 Folgen können Jugendliche hier lernen, wie sie einen eigenen Rapsong zu den Themen „Rap gegen Hass“ oder „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ entwickeln können.
Von der Schulung des Taktgefühls und einigen Grundkenntnissen über typische HipHop Beats, über das Üben von Reimen und Aussprache bis hin zur Entwicklung eigener Texte und Flows wird hier das komplette Repertoire präsentiert, das T-MOE sonst in seinen Präsensworkshops vermittelt. Zu sehen ist die Video-Reihe „RapFairständnis“ auf dem Youtube-Kanal des Projekts „Fair rappt“. Noch bis Weihnachten soll wöchentlich am Donnerstag eine neue Folge erscheinen.

Tiemo

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