Wir nahmen am diesjährigen Integrationspreis der Hertie-Stiftung mit dem Projekt Jugendrepublik Utopia teil und (Achtung Spoiler!!), dass ziemlich erfolgreich.

Die gemeinnützige Hertie-Stiftung suchte 2019 förderungswürdige Integrationsprojekte, welche innovativ sind, sich für die Teilhabe benachteiligter Gruppen einsetzen und eine offene tolerante Gesellschaft fördern. Die ausgewählten Projekte traten in einem Crowdfunding-Contest an und erhielten je nach Voting-Erfolg Stiftungsgelder von der Hertie-Stiftung dazu. D.h. der Contest ist zweigliedrig aufgebaut, zum einen durch die Spenden der Unterstützer*innen der einzelnen Projekte und durch die Förderung der Stiftung. Was etwas kompliziert klingt ist ganz einfach: viele Spender*innen = höhere Stiftungsgelder.

Insgesamt haben 44 Projekte mitgemacht und kohleG konnte mit dem Projekt Jugendrepublik Utopia den grandiosen 11. Platz belegen! Mit den Spenden und dem Stiftungsgeld von 2.500 Euro, haben wir unser erstes Funding Ziel von 10.000 Euro übertroffen. Das Projekt kann losgehen!

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die unsere Kampagne unterstützt, gespendet und Werbung gemacht haben. Ohne eure großartige Hilfe, hätten wir dieses Ziel nicht erreicht. DANKE! Die Crowdfunding-Aktion hat uns als Team viel Energie gekostet, doch die Euphorie war dafür am Ende umso größer. Der Gewinn aus dem Contest ermöglicht nun, ca. 20 Jugendlichen die Teilnahme an einem interaktiven bildungspolitischen Projekt.

Für die, die den Contest nicht verfolgt haben und sich fragen, was die Jugendrepublik überhaupt ist, hier eine kleine Zusammenfassung:

In den Herbstferien werden wir mit einer Gruppe von Jugendlichen, im Rahmen eines einwöchigen Feriencamps, einen Raum bieten, in dem sie die komplette Verantwortung tragen und gemeinsam über ihr Zusammenleben entscheiden. Die Aufgabe der Jugendlichen wird es sein, sich jeden Tag in einem anderen politischen System, mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen, selbst zu organisieren und am Abend über das Erlebte zu reflektieren. Die Teilnehmer*innen bekommen jeden Tag verschiedene Tagesaufgaben, wie etwa die Organisation eines Events, damit sie in einen permanenten Prozess des Austauschs und der Kompromissfindung kommen und auf die gesellschaftlich relevanten Themen aufmerksam werden. Hinzu kommen besondere Herausforderungen, mit denen sie täglich konfrontiert werden, u. a.: der Umgang mit begrenzten Ressourcen, Aufgaben der Inklusion, die Organisation im Krisenfall, z. B. nach einer simulierten Naturkatastrophe.

Wir werden euch natürlich im Anschluss von dem Feriencamp berichten! Doch bis dahin müssen wir auch die versprochenen „Geschenke“ einlösen, die ihr teilweise über eure Spenden in Auftrag gegeben habt. Die Grußkarten sind bereits raus, der Rhein wurde gesäubert und und und. Um mehr zu erfahren, schaue auf unserer Instagram- oder Facebook-Seite vorbei.

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